Healing Leadership.

Mentoring für Frau mit Hund.

Hundegestütztes Coaching.

YinDog Spirit



 

Die Jägerin.

Bei mir leben zwei Katzen.
Bonnie und Clyde, Schwestern, inzwischen 17 Jahre alt.

Bonnie ist eine Jägerin, die fünf Tiere gleichzeitig jagt. 
Eidechse, Vogel, Schmetterling, noch eine Eidechse, Maus… 
Alles was sich bewegt.

Clyde sitzt und wartet.
Sie sitzt im Fenster und wartet auf die Fledermaus.
Sie sitzt hinter einer Tür und wartet auf die Maus.

Sie liegt im Garten auf einem Mauseloch und hat eine Pfote in das Erdloch gestreckt - und wartet.

Ich habe Clyde für diese Gelassenheit immer bewundert.

Und sie war damit  immer erfolgreich. 

Selbst die Nummer mit den Fledermäusen hat funktioniert, obwohl ihr Bewegungsspielraum da recht eingeschränkt ist.
Sie hat kurz zugeschlagen und hatte ihre Beute. Sie ist dabei nie aus dem Fenster gefallen. Hat sich nie groß bewegt.

Aus irgendeinem Grund fällt es uns in unserer Gesellschaft bis heute schwer, Frauen mit der Jagd zu verbinden.

Das Wilde, Archaische, unkontrollierbar, gewaltsam, am Ende Tod.

Heute ist es modern und schick einen Jagdschein zu haben und seinen Braten selbst zu erlegen. 
Aber das war lange Zeit anders. Frauen durften auf keinen Fall eine Waffe benutzen. 

Selbst die alten Göttinnen wie Diane haben neben der Jagd noch häusliche Aufgaben zu erfüllen.

Da sind wir wieder beim PR-Mythos.

Und Göttinnen sind für normal Sterbliche ja auch unerreichbar.

Dabei jagen Frauen schon seit tausenden von Jahren.
In indigenen Völkern bis heute.
Alleine, in Gruppen, mit Hund, Mann und Kind.

Für mich ist das Prinzip der Jagd auch etwas sehr ur-weibliches.

Ja, es hat auch diesen männlichen Anteil, das ist aber das Aktive.

Neben dem Verfolgen und Erlegen braucht es auch noch das Finden, Aufspüren, Warten.
Und da sind wir wieder bei dem weiblichen Prinzip.

Still sein, ruhig sein. Zuhören, einatmen, spüren.

Die Jagd ist etwas sehr sinnliches und wird nicht umsonst mit der Lust assoziiert.

Fühlen, Riechen, Schmecken.
Tau, Laub, Gras, feuchte Luft, Waldboden. 

Das Verhalten, der Ur-Instinkt, die Intuition, das Fühlen und Erspüren, sind existenziell.
Und es macht wenig Sinn, diese zu unterdrücken oder zu leugnen.

Sie sind Teil unseres Seins. Kein Tabu.
Durch die tausendjährige Domestikation, haben wir den Kontakt dazu etwas verloren.

Und es macht uns oft Angst, wenn diese gewaltigen Gefühle plötzlich aufkeimen. 

Tatsächlich lassen sich diese Gefühle im Alltag sehr gut nutzen, wenn sie angenommen werden. 
Dafür braucht es keinen Jagdschein.
 

Blut.

Einst war Blut etwas zu tiefst heiliges.
Es wurde verehrt, geopfert, getrunken. 
Wo kein Blut, da kein Leben.

Wir alle haben und brauchen Blut zum leben.
So wie Wasser und Sauerstoff.
Nur haben Wasser und Sauerstoff es nie zu einem Tabu gebracht.

Wer tot ist, blutet nicht mehr.

Blut ist Leben.

Siegfried badet im Drachenblut und wird (fast) unsterblich.
Kriemhild, Gretchen und Rotkäppchen nicht. 

Es gibt nicht eine Frau im Land der Dichter und Denker, die nicht für eine Moral-Predigt über abtrünnige Weiber herhalten darf.

Molly, die Räuberbraut in "Das Letzten Einhorn“, dürfte das Einhorn eigentlich gar nicht sehen, weil keine Jungfrau mehr.
Aber sie sieht es und hadert mit ihrem Schicksal. Zurecht. 

Vampire lechzen nach dem Blut der Jungfrauen. Meist sind es alte Männer die junge Frauen überfallen. 
Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Im Film fließt Blut als gäbe es kein Morgen, aber Blutspender werden händeringend gesucht.

Zum gruseln und ekeln ist es gut genug, zum selber bluten irgend wie nicht so. Blut hat ja jeder, braucht keiner. 

Schweine werden meist mit zu wenig Gas getötet, sind also noch nicht ganz tot wenn man sie schlachtet, weil das Gas zu Einblutungen im Fleisch führt, die der Kunde an der Wursttheke unappetitlich findet. Rote Fäden im weissen Schinken, pfui.

Eine Marien-Statue die Blut aus den Augen weint ist heilig. 
Wenn Maria weiter unten blutet eher nicht.
Wer blutet ist vom Gottesdienst ausgeschlossen.
Wer blutet wie eine Frau, ist dreckig.

Was hat man(n) erfunden?
Den Tampon! 
Einen Stöpsel.

Am Ende bleibt ein blauer Faden.
Die Flüssigkeit ist blau und Frau braucht rosa Handschuhe für die Toilette.

Und immer die Angst und Scham, ob doch etwas daneben geht. 

Die schlimmsten Momente in meinem Leben, in denen ich gern auf der Stelle tot umgefallen oder im Erdboden versunken wäre, hat mir dieses Blut eingebracht.
Ich habe meinen Körper dafür gehasst.

Das Blut, das so normal und natürlich gar nicht ist, wie immer alle behaupten.

Ist es schon, wird aber leider arg verteufelt und ist gesellschaftlich höchst umstritten. 

Blut ist dicker als Wasser.
Bedeutet übrigens nicht: Familie geht über alles.
Sondern genau das Gegenteil ist der Fall:
 

Früher wurden Verträge mit Blut unterzeichnet und die waren viel mehr wert, als die Familien-Bande (Frucht“Wasser“).
Familie kann man sich nicht aussuchen, aber mit wem man sein Blut teilt schon.

Blutsbruder.
Die Blutsschwester kennt die Rechtschreibkorrektur meines Computers gar nicht. 

Das Blut finden wir auch bei den Kriegern wieder.
Die Seite an Seite bluten und schlimmstenfalls auch sterben.

Blut besiegelt einen Pakt.

Schlachtfeld Erde.

Oktober. 

Erntezeit. 

Das Schlachtfeld.
Dort, wo seit Jahrtausenden Pferde und Hunde und Menschen gemeinsam sterben.

Die Erde. 
Voll mit den Toten, unseren Ahnen.
Mit ihrem Blut, mit ihren Gebeinen. 
Barfuss auf ihren Gräbern.

Ich war ungefähr 16 als ich Waterloo in Belgien besuchte.
Ich stand draussen auf den Feldern.
Und sie waren alle da.

Die Schreie und Trommeln.
Der Geruch nach verbrannter Erde und Verwesung.
Die Erde getränkt in Blut und übersäht mit Toten.
Schmerz bis zur Raserei.

Mensch und Tier waren nicht mehr zu unterscheiden.
Sie sind eingegangen, in die Erde.
Verseuchte Felder, verbrannte Ernten.

Und gestern hat es mich wieder mit voller Wucht vom Stuhl gehauen, verschluckt und wieder ausgespuckt. 

Ich bin hellwach.

Der Drache unter mir schläft auch nicht mehr.

Dann das Wunder. 
Mutter Erde wandelt und erblüht, fruchtbar und nährend. 

Asche zu Asche.
Staub zu Staub.

Wir alle sind miteinander verwoben.
Vielleicht kommen wir aus unterschiedlichen Sternen-Systemen.
Aber hier, auf diesem Planeten (der zu 3/4 aus Wasser besteht), da hängen wir alle zusammen.

Erdöl und Diamanten.
Mutterboden und Mineralien.
Ozeane und Regen.
Blut und Knochen.

Wir trinken das Blut der Erde, essen ihre Früchte, ihr Fleisch.
Der ewige Kreislauf von Leben und Tod.

Erntezeit.

Die Initiation.

Mein Großvater war Ingenieur.

In den 50er und 60er Jahren war er unteranderem in Brasilien um dort Stahlwerke aufzubauen.
Im Urwald.

Dort gab es ein Initiations-Ritual für die jungen Männer des indigenen Stammes der dort lebte.

Die jungen Männer mussten den Berg runter zum Meer, sich mit Muscheln die Waden aufschneiden und mit blutenden Beinen den Berg wieder hoch, durch den Dschungel.

Wer das schaffte, der war dann ein Mann. 
Wer nicht, war weg. 

Mein Großvater war sichtlich geschockt ob dieses barbarischen Verhaltens.
Er hatte zwei Weltkriege und Russland überlebt, aber gut.

Er wollte eingreifen, auch weil er die Arbeitskraft der jungen Männer brauchte.
Aber eingreifen und helfen war verboten.

Eine Initiation hat unweigerlich mit einem Ende zu tun, worauf etwas Neues folgt.

Verlust - Tod - Neubeginn. 
Angst, Angst, Angst.

Vom Kind zum Erwachsenen.
Von der Jung-Frau zur Ehe-Frau. 
Vom Schüler zum Lehrer, vom Lehrling zum Meister.

Vom Leben zum Tod.
Vom Tod zum Leben.

Es ist immer unumkehrbar.
Das macht Angst.
Wir mögen das nicht so gerne, das Unbekannt.

Und ganz ehrlich: Vertrauen? Am Ar***!

Das Schöne ist, dem Leben ist das egal.

Wir bekommen was wir brauchen, nicht was wir wollen.
Also werden wir unweigerlich voran geschubst.

Je mehr wir uns dagegen sträuben und festhalten wollen, desto schmerzhafter wird es.

Feiern wir jede noch so kleine oder große Initiation in unserem Leben!

Das Leben macht keine Fehler.

Und Vertrauen ist die einzige Antwort.

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Meine Arbeit dient der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und ersetzt nicht die Diagnose oder Behandlung durch den Tierarzt, Arzt oder Heilpraktiker. Falls Sie unter akuten gesundheitlichen oder psychischen Erkrankungen leiden, empfehle ich Ihnen einen Arzt, Heilpraktiker oder Psychotherapeut Ihrer Wahl aufzusuchen. Gesundheitliche Themen Ihres Hundes sind unbedingt mit einem Tierarzt abzuklären.

In meinen Kursen geht es um Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität. Ich biete keine Survival-Lehrgänge oder Prepper-Kurse an. 

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