Art of Leadership

Wolf Pack Healing

Dein Hund ist Dein bester Freund, ihr seid ein eingespieltes und vertrautes Team.
Solange euch draussen keiner dazwischen funkt.

Dann wird Dein Hund laut. 
Er bellt, zieht an der Leine, knurrt Fremde und kleine Kinder an.
Die Kollegen haben Angst, Freunde wollen nicht mehr zu Besuch kommen.
Du kannst Deinen Hund nirgendwo mit hin nehmen.

Du hast es mit verschiedenen Trainern und Methoden versucht.
Mit positiver Verstärkung, mit Unterordnung, mit Keksen.
Nichts hat geholfen. 

Bis jetzt.

Zuerst einmal sei deinem Hund dankbar, daß er sich zu Wort meldet.
Er macht Dich auf etwas aufmerksam.

Dein Hund verhält sich auffällig und das ist es, was stört. 
Wir wollen nicht auffallen. Zumindest nicht negativ.
Du hast Deinen Hund nicht im Griff, sagen sie.

Nein, das stimmt nicht.
Dein Hund möchte Dir etwas mitteilen. Und wie soll er das machen?
Er kann nur auffallen, damit Du aufmerksam wirst.

Nimm das als Geschenk an. Er vertraut Dir. Er hat nur Dich.

Ihr seid ein starkes Team. Aber manchmal verstehst Du ihn einfach nicht.
Du hast das Gefühl, er macht das mit Absicht. 
Er mag Dich vielleicht gar nicht. 
Wieso hört er nicht auf Dich?

Hörst Du auf Dich?
Vertraust Du Dir?
Liebst Du Dich?

Dein Hund ist ein Tier, er ist mit der Natur genauso verbunden wie Du.
Aber im Gegensatz zu ihm, hast Du Dich entkoppelt.
Von Deiner inneren Stimme. Von deinem Instinkt.

Dein Hund spürt das.
Und das macht ihn draussen unsicher.

Würdest Du mit jemandem in die Wildnis gehen, dem Du nicht 100% vertraust?

Lerne die Sprache Deines Hundes, damit Du seine Bedürfnisse erkennst und sein Verhalten verstehst.

Finde heraus, wer Du wirklich bist und was Du wirklich willst.
Nimm Deine innere Stimme wieder wahr. Vertraue Deiner Intuition und folge deinem Instinkt.
Dein Hund unterstützt Dich dabei. 

Liebe Dich selbst, wie Du Deinen Hund liebst.
Liebe Dich selbst, so wie Dein Hund Dich liebt.

Und dann übernimm souverän die Führung.
Damit Dein Hund Dir auch draussen blind Vertrauen kann.
Damit Du Dir wieder blind vertrauen kannst.

Wie kann die Heilung in der Tier-Mensch-Beziehung gelingen?

Meiner Erfahrung nach braucht es einen ganzheitlichen Ansatz.

Das Praktische. Das Emotionale. Das Spirituelle. 

Körper, Geist, Seele.

 

Wir sehen schon hier, unsere Aufmerksamkeit hat erst einmal der Körper. Der Körper ist das, was wir als erstes wahr nehmen.

 

In meiner Welt liegt der Schwerpunkt auf dem Geist. Der Körper ist der Resonanzkörper. Er ist das ausführende Organ dessen, was Du denkst und fühlst.

Das bedeutet, was wir wahr nehmen, die Aktion oder Reaktion - ist das Resultat dessen was wir denken und fühlen. Nur, daß das keiner „sehen“ kann.

 

Ein Beispiel: Dein Hund zieht an der Leine. Das ist ein Fakt.

Dein Gedanke dazu: mein Hund mag keine Fremden!

Dein Gefühl: Du bist genervt oder unsicher.

Deine Reaktion: ungehalten, wütend, verzweifelt. 

 

Nun hat Dein Hund aber einen Grund an der Leine zu ziehen.

„Der Hund mag keine Fremden“ ist Deine Interpretation, das ist kein Fakt.

 

Vielleicht sieht es so aus:

Dein Hund fühlt sich unsicher.

Dein Hund will Sicherheit schaffen.

Dein Hund reagiert: vermeintlich aggressiv. Er hält die Bedrohung fern. 

 

Die Reaktion ist das, was Du siehst. Es ist das, was andere sehen.

 

Vielleicht hat Dein Hund einen Grund unsicher zu sein.

Fühlst Du Dich wohl?

 

Die Gassi-Runde ist eine Routine-Runde.

Aber Dir kam zu Ohren, das es hier einen Überfall gab. 

Nun hälst Du die Leine etwas fester.

 

Du magst Deinen Chef nicht.

Du magst diesen Typen auf der Hundewiese nicht.

 

Du bist innerlich angespannt, und das spürt Dein Hund. 

Eure unsichtbare Verbindung.

Da hilft auch kein: tief durchatmen.

 

Es ist wichtig erst einmal die Ursache zu finden. 

Ich gehe rückwärts: von der Aktion zum Gefühl zu dem Gedanken dahinter. 

Denn den kann man ändern. 

Dann kreierst Du ein neues Gefühl und damit eine neue Handlung / Reaktion. 

 

Und dann lässt sich das verhalten Deines Hundes viel einfacher ändern.

Denn es macht eine großen Unterschied ob Du Deinen Hund ansiehst und denkst: der mag keine Fremden.

Oder: mein Hund fühlst sich unsicher, wie kann ich ihn optimal unterstützen?


 


 

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